Good Designer? Oh nein …
Donnerstag, 31. Mai 2007
Bad Designer.
Bad Designer.

Einen Tag nach der vergeblichen Suche nach dem Briefmarkenautomaten in Boppard ein zweiter Versuch, die fehlende Briefmarke zu kaufen, nun in Frankfurt in der Nähe der S-Bahn-Station Stresemannallee. Zufällig komme ich in dem Augenblick dort an, als gleich die ganze Post abmontiert wird.
Natürlich ist nicht alles besser, seit die Post kein Staatsunternehmen mehr ist. Ich möchte mir außerhalb der Schalterstunden eine Briefmarke ziehen am Automaten in der Bopparder Post. Doch der ist weg. Nur Lichtränder und Bohrlöcher weisen darauf hin, dass es hier einmal einen Automaten gegeben hat.
Keine Erklärung, nichts - man vermisst ein Schild: „Verehrte Kunden, wegen Renovierungsarbeiten wurde der Briefmarkenautomat kurzfristig abgehängt. Wir waren selbst überrascht von der Pünktlichkeit der Handwerker und bedauern, dass wir nicht rechtzeitig auf diesen Umstand hinweisen konnten. Bitte beehren Sie uns bald wieder! In drei Tagen ist Ihr Automat wieder für Sie da.“
Oder, wenn es denn sein muss, auch dieses: „Verehrte Kunden, Sie glauben doch selbst nicht, dass es sich finanziell rentiert in Städten unter 50000 Einwohnern einen Briefmarkenautomaten aufzustellen. Wir haben das Ding abgebrochen. Falls Sie außerhalb der Schalterstunden dieser vorläufig noch geöffneten Zweigstelle Briefmarken benötigen, finden Sie solche im Zentralautomaten in der Hauptpost Mainz.“
Da wüßte man dann wenigstens, was Sache ist.
War es versehentlich, dass Tour-de-France-Sponsor ARD den Radprofi Bert Dietz bei Beckmann über jahrelanges Doping unter ärztlicher Anleitung und Anordnung sprechen ließ? Die Sendung wird nicht wiederholt, und anders als sonst gibt es keine Online-Aufzeichnung.
Und nicht nur das: Eine besonders kritische Stelle wurde laut allesaussersport während der Sendung mit einem Pfeifton unkenntlich gemacht.
Nachtrag: Tour de France 2007: 30 Sekunden TV-Werbung in Das Erste kosten zwischen 6.200 und 17.400 Euro

Rheinhotel Hirsch in Boppard: Der Tisch ist beinahe eingedeckt, die Gäste können kommen …

Die Karl-Marx-Buchhandlung Frankfurt strahlt hell in die sie umgebende Dunkelheit.