Zum Rauchen schreibe ich heute wieder mal was, weil an dem Thema zeigt sich so richtig, wie durchgeknallt die deutsche Politik ist.
Aber ich beginne mit Föderalismus. Es gibt In Saarbrücken (Saarland) einen Flughafen und im benachbarten Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) auch einen. Es ist klar, dass nur einer von beiden überleben wird, aber weil sie in zwei verschiedenen Bundesländern liegen, werden in beide Millionen von Steuergeldern gepumpt, zugunsten von irgendwelchen Fluggesellschaften, die sich über den dummen deutschen Föderalismus die Hände reiben.
Es ist manchmal ein fast auswegloses Unterfangen die Schule oder den Studienort über die Grenze eines Bundeslandes hinweg zu wechseln, denn dank des dummen deutschen Föderalismus gibt es einen Flickenteppich - alles anders von Land zu Land.
Aber nun zum Rauchen: Da nämlich soll alles möglichst einheitlich sein, in ganz Deutschland. Um das zu ermöglichen wird es komplizierte Einzelfallregelungen geben, etwa nach dem Stil: Raucherzimmer in Gaststätten ohne Speisegastronomie sind erlaubt, wenn sie höchstens 30% der Fläche in einem abgeschlossenem Raum bei einem duchschnittlichen Luftaustausch von … bla bla. (Was im Zweifel am wenigsten die kleinen Kneipen erfüllen können.) Dann doch besser ganz verbieten oder gar nicht.
Aber bundeseinheitlich muss es nicht sein. Sogar in ein und derselben Stadt gibt es Lokale, in denen man rauchen darf und in anderen darf man es nicht. In den USA wird Rauchverbot in jedem Staat anders geregelt. Dümmer als die Amis sind wir auch nicht
, Unterschiede beim Rauchverbot je nach Bundesland werden wir schon kapieren, keine Sorge.