Wegweiser
Montag, 23. Oktober 2006






In einer Partei, in der Geistesgrößen* wie Oettinger die deutsche Sprache aus Universität und Arbeitswelt verbannen wollen, damit wir Deutschen in vorauseilender kultureller Gleichschaltung den Anschluss an die Globalisierung nicht verpassen, ist es verständlich, dass Unbehagen unter den einfachen Mitgliedern aufkommt. Und so haben sie in Dietzenbach die Initiative ergriffen. Zur deutschen Sprache gezwungen werden sollen freilich die, die sich am wenigsten wehren können: Die Kinder der örtlichen Tagesstätten.
*Felix Pfefferkorn bringt es auf den Punkt: Was für ein abscheulich ungebildeter Mensch.

Hölderlin-Schule Bad Homburg. Da haben fast 200 Kinder Geschichten von Onkel Theo und Herrn Jaromir gehört.
Sind wir Deutschen zu gutmütig? Statt, wie seinerzeit in Frankreich und bei Revolutionen allgemein üblich, Könige ohne Köpfe Nägel mit Köpfen zu machen, schließen wir in halbherzigen Revolutionen Verträge ab, z.B. in Baden, die den Exkönigen ihr Privateigentum garantieren. Und was machen die Monärsche Monarchen? Wollen runde 80 Jahre später staatlich badisches Kulturgut in Privatbesitz übernehmen. Und was macht Dummkopf und Kulturbanause Oettinger? Tja, was macht er? Verscherbelt badisches Kulturgut …