Archiv für Juni 2006

Zu Gast bei Freunden

Dienstag, 27. Juni 2006

Zum Begleitprogramm der WM gehört eine Straßenfußballmeisterschaft, an der Ghana teilnimmt. Einigen Spielern aus Ghana wurde die Einreise verweigert, weil bei ihnen, so das Auswärtige Amt, “keine Verwurzelung im Heimatland feststellbar” gewesen sei. (Quelle: TAZ)
Das ist kleinlich, und auch wenn die ganze Mannschaft Ghanas sich in Deutschland absetzen würde, könnte ein großes und weltoffenes Land das locker verkraften.
Etwas mehr Großzügigkeit wünsche ich mir, übrigens auch den Menschen gegenüber, die schon lange hier leben, bei denen, in der Amtssprache ausgedrückt, “Verwurzelung in Deutschland feststellbar” ist, und die dennoch abgeschoben werden sollen.
Diese Großzügigkeit gäbe uns noch mehr Grund Flagge zu zeigen und auch ein bisschen stolz zu sein auf unser Land.

Äppler Togo

Freitag, 23. Juni 2006

Äppler Togo

Jetzt kopieren die Chinesen schon unsre Fahne (frech, es steht dran: Made in China) und der Äppler kommt aus Togo.

Frankfurt hellblau

Dienstag, 20. Juni 2006

Frankfurt hellblau

Frankfurt Orange

Dienstag, 20. Juni 2006

Frankfurt orange

Public Viewing

Sonntag, 18. Juni 2006

Public Viewing 1

WM Bald ist es soweit!

Dienstag, 13. Juni 2006

WM Bald ist es soweit!

Heimvorteil

Donnerstag, 08. Juni 2006

In England gibt es (naja, aus gutem Grund, oder?) Elfmeterforschung, und in der Heimat von Preußen Münster betätigt sich Sportpsychologe Bernd Strauß als Heimvorteilforscher, schau an!
Der Mann kämpft allerdings mit vagen Spekulationen (z. B. der Heimvorteil finde im Spieler selbst statt) gegen die Statistik. Die ist eindeutig, an der gibt es nichts zu rütteln: Heimmannschaften gewinnen signifikant häufiger als Auswärtsmannschaften, warum auch immer.
Außer Preußen Münster.
Die spielen auswärts hui, im Heimspiel pfui, und sie steigen ab auf diese Weise, also bitte etwas Verständnis für den leidgeplagten Prof!

Sahne, Milch, Cappuccino und Cappuccinopulver

Dienstag, 06. Juni 2006

Als Jugendlicher habe ich in Francos Eisdiele in Prüm Cappuccino kennen und schätzen gelernt. Der bestand aus verlängertem Espresso mit Schlagsahne, bestreut mit etwas Kakao.
Später traf ich auf Proseccoschnepfen, die Rauke für Unkraut hielten, aber sich von Rucola und Pesto ernährten, und die mir erklärten, was ein italienischer Cappuccino zu sein hat: Espresso mit geschäumter Milch. Alles andere sei verwerflich.
Natürlich hatten sie die Wahrheit auf ihrer Seite, aber Franco, mein italienischer Eisdieler, die Weisheit: nicht auf Kaffeedogmen zu beharren. In Wien jedenfalls, wo die Kaffeekultur zu Hause ist, trinkt man sowohl die Variante mit Milchschaum (Wiener Melange) als auch die mit Sahne (Kapuziner).
In Deutschland dagegen werden jährlich rund 230 Millionen Euro für löslichen Kaffee ausgegeben, ein Großteil für sogenannte Instant-Cappuccinos aus Cappuccinopulver. Da stellt sich die Frage Milch oder Sahne nicht mehr ganz so dringend …

… die Erfahrung der Mehrheit von den größten Weltbanken …

Freitag, 02. Juni 2006

Von wem ist dieses E-Mail? Nicht von meiner Bank, wie schon an den Grammatikfehlern deutlich wird. Bis jetzt sind solide Deutschkenntnisse ein recht sicherer Schutz vor’m Passwortangeln (Phishing).

*Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,*

im Zusammenhang mit dem Zuwachs der Betrugsoperationen teilen wir Ihnen mit, daß
der Sicherheitsdienst von unserer Bank, die die führende Rolle im Bereich der
Kontosicherheit spielt, hat eine zusätzliche Autorisierung eingeführt. Wir haben
die Erfahrung der Mehrheit von den größten Weltbanken in derem Kampf gegen
Betrug untersucht und bemühen uns, das effektivste System von den präventiven
Maßnahmen zu schaffen, um den Betrügern den Zugang zu den Kundenkontos
auszuschließen.

Ab 01.06.2006 wird dieses System vollkommen in Betrieb genommen. Die Erfahrung
der Banken von Großbritanien eingesetzt, haben wir neben dem System der
zusätzlichen Kenn-worte für Überweisungen (mTAN) auch die Kontrolle von
IP-Adressen des Anwenders beim Eingang zum Konto dazugegeben. Falls IP-Adresse
des Anwenders mit unseren Angaben nicht übereinstimmt, wird dem Anwender eine
zusätzliche Frage gestellt (Adresse oder Geburtsdatum). Der Anwender bekommt den
Zugang zu seinem Konto, indem er diese Frage beantwortet. Falls der Anwender
dreimal falsche Antworten eingibt, wird der Zugang zum Konto und das Konto
selbst blockiert. Der Kontoinhaber wird dabei telephonisch über den Versuch des
unbefugten Zugangs informiert. …

Fritz-Walter-Wetter

Freitag, 02. Juni 2006

Es ist unglaublich: Dieser Sommer, so kalt und nass, dass die holländischen Matjes-Heringe erst zwei Wochen später auf den Markt kommen, und die Spieler aus Togo müssen wegen Schneefall auf Kunstrasen trainieren.
Dafür gibt es nur eine Erklärung: Fritz-Walter-Wetter