Archiv für Februar 2006

Kartoffelpüree …

Donnerstag, 23. Februar 2006

enthält eventuell Blei, jedenfalls, wenn es von Maggi kommt. Geht aber ca. 20 Minuten schneller als selbstgemacht.

Friedrich Merz, spaßiges Ende einer Karriere

Montag, 13. Februar 2006

Friedrich Merz ist ein spaßiger Geselle mit fast schon dänischem Humor. Dafür hat er den “Orden wider den tierischen Ernst” bekommen, und er hat die Gelegenheit genutzt, sich am Ende seiner politischen Karriere noch mal so richtig lustig zu machen.

Die territoriale Bereinigung unseres Portfolios im Osten werden wir durch spektakuläre Zukäufe im Westen ergänzen. Wir wollen durch Zukäufe in den emerging markets wachsen. Wir befinden uns seit einigen Wochen in Verhandlungen mit Frankreich, wir wollen das Elsass zurückkaufen. Die Franzosen sträuben sich noch, sind aber in einer extrem schlechten Verhandlungsposition seitdem Paris von marodierenden Afrikanern aus den ehemaligen Kolonien zur Hälfte besetzt wurde und in Marseile (sic!) jetzt ein islamischer Kalif regiert. Frankreich braucht das Geld, es wird uns das Elsass günstig überlassen.

(Zitat laut AKV. Die Rede ist übrigens geklaut abgekupfert, aber das macht sie, ebenfalls laut AKV, “nicht schlechter”.)

2000 Streams bis Ende Februar?

Dienstag, 07. Februar 2006

music.msn.de ist eine Seite, auf der man ganz legal Musik herunterladen kann. Da hatte ich mich mal angemeldet, obwohl ich dafür extra den Internet Explorer anwerfen muss (statt Firefox), weil ich mit anderen Diensten dieser Art technische Probleme hatte. Es war auch ganz ok. Ein Stück anhören kostet 1 cent, und wenn es mir gefällt, kann ich es abspeichern für einen Euro. Jetzt habe ich ein Guthaben von 20 Euro, und wenn ich in der Woche 10 Musikstücke von msn höre (es sind eher weniger), habe ich noch Musik für fast fünf Jahre …
Dachte ich.
Nun aber meldet msn mir per E-Mail, ab 1. März entfalle die Möglichkeit, Musikstücke für 1 cent zu hören. Stattdesen werde eine monatliche Pauschale eingeführt:

Sehr geehrte Kunden,

am 01. März 2006 starten wir ein völlig neues Angebot: Mit der *MSN Music
Flatrate für nur € 7,99 pro Monat *(Einführungspreis, gültig bis 31.3.2006)
hören Sie Musikstreams rund um die Uhr zum günstigen Festpreis: So viel Sie
wollen, was Sie wollen und wann immer Sie wollen! Sie wählen jederzeit aus über
1 Million Titeln in bester Klangqualität. Und anstatt wie bisher 1 Cent pro
Stream zu zahlen, erhalten Sie dann für umgerechnet nur 1,1 Cent eine volle
Stunde Musik Ihrer Wahl! Bitte beachten Sie, dass alle vor dem 01.03.2006
gekauften Musik-Guthaben ab diesem Datum weiterhin wie gewohnt für Downloads,
jedoch nicht mehr für Streams genutzt werden können.

Die Rechnung ist schon eine Frechheit, aber zum Trost bleibt mein Guthaben erhalten:

Das neue Preissystem ändert
selbstverständlich nicht die Höhe Ihres vorhandenen Musikguthabens. Falls Sie
jedoch Ihr Guthaben für Streams bzw. für Downloads zum derzeit geltenden Preis
nutzen möchten, tun Sie dies bitte unbedingt vor dem 01.03.2006.

Nur - wie soll ich bis Ende Februar 2000 Musikstücke hören? Da gäbe es nur eine Möglichkeit: Ein Programm wie audiograbber oder audacity benutzen, ein Line-In Kabel mit zwei gleichen Steckern auf der einen Seite in die Kopfhörer Buchse, auf der anderen Seite in die Mikrofon-Buchse stecken, die Lautstärke richtig aussteuern und runtersaugen, was das Zeug hält. Mit audacity kann man die Dateien bearbeiten und z.B. nach Titeln in kleinere MP3s aufsplitten.

Schon von Berufs wegen bin ich für Schutz der Urheberrrechte. Aber 1. dürfte das hier geschilderte Verfahren legal sein, solange es nur Privatkopien für den Eigenbedarf sind und 2. bittet music.msn seine Kunden geradezu darum, das mal auszuprobieren …
;-)

PS.: Wer’s probieren möchte, sollte sich sachkundig machen, ob es in Einklang mit den MSN-Nutzungsbedingungen steht, ob es andernfalls trotzdem erlaubt ist … Ich garantiere da natürlich für nichts.

Oettinger

Donnerstag, 02. Februar 2006

Baden-Württembergs (”Wir können alles außer Hochdeutsch”) Ministerpräsident Oettinger ist leider immer noch im Amt und darf darum weiter Unsinn aller Art verbreiten. Wollte er neulich die deutsche Sprache fast ganz abschaffen, hat er jetzt von der Deutsch-auf-dem-Schulhof-Diskussion gehört und sich für allgemeine Deutschpflicht auf Baden-Württembergs Schulhöfen ausgesprochen. (Quelle: TAZ .)