Archiv für Oktober 2005

Kinderbuchwochen in Aachen

Freitag, 28. Oktober 2005

Mit dem Thalys von Köln nach Paris - aussteigen musste ich leider schon in Aachen.

thalys nach Aachen

Aber was heißt hier leider? Es war immerhin zu den Aachener Kinder- und Jugendbuchgwochen. Zwei schwache Schultern engagierte Buchhandlungen (Pontstraße 39 und Schmetz am Dom) tragen diese Veranstaltung - hoffen wir, dass sie noch lange bestehen bleibt. Die Lesungen waren ausgebucht und die Eintrittskarten mussten unter den Anmeldungen verlost werden.

Frankfurter Buchmesse, Bitte um Aufmerksamkeit!

Mittwoch, 19. Oktober 2005

Am Haupteingang der Buchmessse (stadtseitig) sitzt eine Gruppe Männer, die die Händler an den Antiquariatsständen mit ununterbrochenem Getrommel nervt. Wie viele hier auf dieser Messe bitten, flehen, kämpfen sie um Aufmerksamkeit. Einer rennt als Teufel verkleidet über das Messegelände. Jemand anders verteilt als übergroße Blumenfee Prospekte und Sonnenblumen.
Am Stand eines Selbstkostenverlages verliest eine Frau selbstgeschriebene Texte ins Leere. Im Vorbeigehen höre ich sie lauthals deklamieren: “Ich bin sauer!” Aber niemand interessiert’s und niemand bleibt stehen.

Oh jemineh! Schon wieder ein kleiner Herr!

Sonntag, 16. Oktober 2005

Kleine Männer sind schwer im Kommen, und gelegentlich werde ich (als Verfasser von Der kleine Herr Jaromir, 2002) drauf aufmerksam gemacht:

Der kleine Herr Paul (2003)

Herr Jemineh hat Glück (2004)

Der kleine Herr Jakobi (2005)

Lirum Larum Lesefest

Samstag, 15. Oktober 2005

Es waren wunderschöne Herbsttage in Freiburg und ein tolles Lirum-Larum-Lesefest! Herr Störtzer und seine netten Praktikantinnen hatten die Organisation im Griff, und wir Autoren wurden auf das Beste betreut und gepflegt verpflegt. In den Schulen begeisterte Kinder, in den Buchhandlungen engagierte Buchhändler, zum Beispiel bei Rombach mit einem eigenem Schaufenster oder bei einer Lesung in der auf Kinderbücher spezialisierten Buchhandlung Fundevogel.
Was will man mehr?
Schaufenster der Buchhandlung Rombach

Freiburg Wlan

Dienstag, 11. Oktober 2005

Gestern mit dem Zug ging’s noch, denn im ICE waren dann wenigstens angenehme Plätze frei. Und da ich keinen eiligen Termin hatte, war’s zu verkraften. Jetzt habe ich Internet-Zugang über das Freiburg - Wlan Netz, das ein Uwe hier im Kommentar erwähnt hat. Es funktioniert nicht überall, in meinem Hotel leider nicht, aber in einem Café “Auf der Zinnen” leidlich. (Hier in der Ecke habe ich übrigens mal ein Semester gewohnt! Wo ich nicht schon alles gewohnt habe!)

Ärger 2: Die Bahn, die Bahn, ein Sörgenloch!

Dienstag, 11. Oktober 2005

Gerade sitze ich im Café vor dem Mainzer Hauptbahnhof und seh den Bus nach Sörgenloch vorbeifahren. Ach ja, dort möchte man nicht wohnen, und mit Sorgen löchern möchte ich euch auch nicht.

Aber die Bahn … Warum sitze ich schließlich hier in diesem Café? Weil sich mein Zug verspätet hat und ich jetzt anderthalb Stunden auf den nächsten Anschluss warten darf. Meine Sitzplatz-Reservierung für 1,50 ist auch hinfällig. Wahrscheinlich werde ich nachher in vollgequetschten ICEs herumirren.

Ärger 1: Schweinesteaks aus Metro oder Penny oder so

Dienstag, 11. Oktober 2005

Größere Grillgelage sind nüchtern nur zu ertragen, wenn man sich selbst sein Grillgut mitbringt. Neulich wieder gab’s zum Einkaufspreis zur Verfügung gestellte Fleischportionen in Glutamattunke aus Penny oder Metro oder so. Ohne Wodka ungenießbar. Aber bin denn nur ich so sensibel? Essen die anderen das etwa gern? Oder geht es doch den meisten wie mir, und jeder isst das Zeug aus Höflichkeit und kaut und schluckt und schweigt.

Daniel Küblböck legt die Ohren an

Samstag, 08. Oktober 2005

Es ist kaum zu glauben, aber ich fürchte fast, es ist wahr: Daniel Küblböck legt die Ohren an - will sagen, lässt den Chirurg an seine Segelohren. Wie kann es denn nur sein, dass sich die jungen Leute so auf Norm schnippeln lassen? Sogar ein Star, was Küblböck doch ist oder war, will durchschnittlich aussehen und lässt sich auf Durchschnitt stutzen.

Prüm: Lesung statt Klavierstunde

Donnerstag, 06. Oktober 2005

Dieser Geruch von Frittenfett - das verbinde ich mit dem bischöflichen Konvikt in Prüm. An dieser Stätte, an der Größen wie Oskar Lafontaine ihre Jugend verbracht haben, habe ich Klavierunterricht genossen und später gelegentlich ein Stündchen zur Ausnüchterung in einer der Zellen verbracht …
Jetzt eine Lesung dort, im ehemaligen Speisesaal, heute Veranstaltungsort der großen und schönen Zentralbibliothek. Der Raum ist gefüllt mit 200 Kindern aus Prüm und Umgebung - die wollen offensichtlich mal sehen, wie weit es einer von ihnen bringen kann ;)

Kindergeburtstag im Museum Ludwig

Montag, 03. Oktober 2005

Kindergeburtstag im Museum Ludwig in Koblenz gut überstanden. Unsere Tochter (neuerdings 10) erzählt am Telefon: Da wurden Fragen gestellt, man hat die Antworten auf einen Zettel geschrieben …
Klassenarbeit gab es dann aber keine, und das Basteln kleiner Vitrinen aus Schuhkarton hat Spaß gemacht.