Archiv für Mai 2005

Fehl am Platz

Sonntag, 22. Mai 2005

Sabine Müller, HR-Redakteurin in Berlin, letzte Woche zur Wahl in NRW: Ab Sonntag sechs Uhr wird zurückdiskutiert.

Blind vor Geiz

Freitag, 20. Mai 2005

Wenn ich auch hin und wieder im Aldi zu sehen bin, muss ich doch dem Shopblogger zustimmen: Vielen Leuten … ist leider nicht bewußt, daß gerade Aldi und Lidl nur eines bieten: Eine sehr geringe Auswahl an Lebensmitteln und Artikeln des täglichen Bedarfs zu - zugegebenermaßen - günstigen Preisen. Daß die Deutschen vor geilem Geiz blind sind und nicht sehen, daß die schönen, persönlichen Läden und eine vernünftige Auswahl auf der Strecke bleiben, ist erschreckend.

Onkel Theo Kinderbuch des Monats!

Mittwoch, 18. Mai 2005

Es ist nicht zu fassen, alle wissen was, nur ich nicht. Zuerst hat vor ein paar Tagen Dagmar Hoßfeld mir im Gästebuch gratuliert zum Kinderbuch des Monats für Onkel Theo erzählt vom Pferd. Ich habe gedankt, aber gedacht: Das war eine Verwechslung, denn die Auszeichnung hatte bereits ein anderes Buch von mir erhalten: Der kleine Herr Jaromir.
Heute bekomme ich von Maria Lechner, die die schönen Illustrationen zu dem Buch gemacht hat, einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung zugeschickt, aus dem hervorgeht: Onkel Theo erzählt vom Pferd ist ausgezeichnet worden von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Kinderbuch des Monats Mai 2005!
Wahnsinn! Klasse! Danke!

Frankfurt Nähe Heimatring

Mittwoch, 18. Mai 2005

Frankfurt Stresemannallee

Unter den Linden

Mittwoch, 18. Mai 2005

Schon immer habe ich bestaunt und beneidet die Kollegen Schriftsteller, die angeben können lebt und arbeitet in Rottach-Egern und Berlin oder wohnt in Obersulzbach und München.
Endlich habe auch ich einen Zweitwohnsitz in der großen Stadt, und zwar in Frankfurt am Main, im Heimatring, mit Gartenzwergen vor dem Haus, ganz nah bei Unter den Linden.

Alles neu macht der May

Mittwoch, 18. Mai 2005

Der May ist gekommen ...

Sober, Stinger … Trojaner an Bord?

Mittwoch, 18. Mai 2005

Auch ich habe unzählige E-Mails erhalten, die der Wurm Sober P durch das Internet gepustet hat, und an den “Bounces” konnte ich erkennen, dass auch meine Absenderadresse missbraucht worden ist. Mit dem Inhalt dieser E-Mails habe ich nichts zu tun. Naja, das sollte jedem, der mich kennt, ohnehin klar sein.
Eine andere Frage war dann noch, ob etwa mein PC virenverseucht war. Ich habe also das Internet abgegrast und durchgegoogelt, um entsprechende Informationen zu finden, und ich weiß jetzt: Nein, mein Rechner ist virenfrei.
Aber der PC unserer Kinder hatte sich tatsächlich den Wurm gefangen. Ein Entferungstool (Stinger) hat inzwischen seinen Namen zu S-t-i-n-g-e-r geändert, weil der Virus es erkannt und ausgeschaltet hat. In meinem Test hat das nicht geholfen, auch unter dem neuen Namen erkennt der böse Sober das Programm. Erst die Umbenennnung in versuch.exe ergab, dass der Virus wenigstens angezeigt, aber nicht gelöscht werden konnte.
Die wahre Rettung: Format c:
Das ist ohnehin die sicherste Maßnahme.

Über Stinger
http://www.pcwelt.de/news/sicherheit/110783/index.html

Entfernungstool (nicht getestet):
http://www.f-secure.com/v-descs/sober_p.shtml

Speer, Fest, FAZ

Dienstag, 17. Mai 2005

Zum Fall Speer wollte ich nichts mehr sagen, aber es ist ja auch und inzwischen vielleicht vor allem eine Geschichte seiner späten Komplizen, ein Fall Fest zum Beispiel, und da stößt mir das Zitat aus der Frankfurter Sonntagszeitung auf: Breloer zitiert ein Interview des Historikers Gregor Janssen mit Simon Wiesenthal aus dem Jahr 1998. Wiesenthal hat da gesagt, er habe Speer getroffen und ihm gesagt: “,Wenn in Nürnberg das bekannt gewesen wäre, was wir heute wissen, wären Sie in Nürnberg gehängt worden.’ ,Und wie hat Speer darauf reagiert?’ ,Gar nicht’, sagt Wiesenthal. ,Er wußte, daß ich recht hatte.’”
Ein anderer hat es noch früher gewußt: Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Im Artikel hat Nils Minkmar die Schuld Speers, die seit Jahren von Dokument zu Dokument deutlicher wird, beschrieben und Fest ganz ausgespart, bzw. nur als anerkannten Speerdeuter zitiert: Beide, so lautet die weithin akzeptierte These von Joachim Fest, waren mehr als Parteigenossen und Kollegen, es war mehr eine Liebesbeziehung, wobei Speer der Überlegenere, Entrücktere, der Begehrte war.
Im Schluss verliert sich das Konkrete vollends. Adorno wird zitiert als Ein anderer und sein Satz Es gibt kein richtiges Leben im falschen wird, als Schluss dieses Artikels, zu einer banalen Entschuldigung.

Artikel

Pfingstmontag

Montag, 16. Mai 2005

Regelmäßig wieder kommen Vorschläge, diesen oder andere Feiertage abzuschaffen.
2005 ist ein gutes Jahr zum testen: Der 1. Januar war ein Samstag, der 1. Mai ein Sonntag, Weihnachten wird auf einen Sonntag fallen. Mal sehen, was beim Verzicht auf die ganzen Feiertage rauskommt, und ob es uns nächstes Jahr spürbar besser geht…

Speer, Sendeschluss

Freitag, 13. Mai 2005

Den vierten Teil, den, wo die Musik am wenigsten wabert, den, wo Zusammenhänge klarer deutlich werden, statt irgendwo in der braunen Soße zu verschwimmen - den hat die ARD zu einer Zeit gebracht, die man früher Sendeschluss nannte, die eher beknoppten Teile eins bis drei dagegen zur heute sogenannten Primetime um 20.15 Uhr.
So durfte Speer alias Stauffenberg (im Film, denn beide Rollen spielte Sebastian Koch) in Folge drei den Edelnazi im Gefängnis Spandau spielen, und erst ganz im Dunkeln, um Mitternacht rum, kamen Facetten der Wahrheit ans Licht.