Penny

Fremde Kämpfe von Genazino zu Ende gelesen. Der Zusammenhang ist ungewiss, aber heute im Penny überkam mich eine kurze Empörungsattacke gefolgt von einem Vergeblichkeitsgefühl.
Ein alter Mann wird abgewiesen, der Kassiererin war soeben verboten worden, Geld zu wechseln. Die Geschwindigkeit, mit der die Waren erfasst werden, überfordert. Ich fühle mich genötigt, die erforderlichen Cent Kleingeld im Portemonnaie zu lassen, und, was schneller geht, einen größeren Schein abzugeben. Ich beschließe, Penny in der nächsten Zeit nicht mehr aufzusuchen. Das Vergeblichkeitsgefühl weicht trotzdem erst nach einer Weile der Freude über einen sonnigen Nachmittag im Frühling am Rhein.

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