Ein Erlebnis in Bingen am Rhein

Auf dem Weg nach Frankfurt fiel mir ein, dass ich unterwegs eine Kleinigkeit essen und mir endlich einmal Bingen anschauen könnte.
Bingen ist eine Stadt mit einem schönen Friedhof, einigen reizvollen Häuserzeilen und erstaunlich vielen hässlichen Ansichten, die umsomehr auffallen, als die Stadt beherrscht wird von der überragenden Kulisse der Rüdesheimer Weinberge mit dem Niederwald-Denkmal.
Ein Parkschein in Bingen kostet 3 Euro für 3 Stunden, das ist ein Metropolenpreis.
Im Karstadt-Restaurant wollte ich, dem Ambiente angemessen, eine Currywurst bestellen. Würste seien aus, sagte mir der wie ein Kellner gekleidete Mann am Tresen. Also Schnitzel. Es gab das schlechteste Schnitzel, das ich jemals gegessen habe, und es interessiert mich schon technisch, wie man das hinbekommt. Eventuell war eine Mikrowelle daran beteiligt.
Das Schnitzel sah aus wie ein Waschlappen, der luftgetrocknet und dann paniert wurde. Es bog sich auf dem Teller. Es schmeckte, wie es aussah: zäh, hart und trocken. Es kostete mit Pommes Frites ca. 5 Euro, Parkgebühren nicht mit eingerechnet, weil ich es nicht ganz gegessen und deshalb nicht so lange dafür gebraucht habe.

3 Antworten zu “Ein Erlebnis in Bingen am Rhein”

  1. nina Sagt:

    also du ich find bingen sehr schön
    also wennde lust hast könnten wir uns ma treffen
    dann zeig ich dir bingen von den geilen seiten
    schreib mir einfach auf meine e-mail adresse:

  2. Marina Sagt:

    Ich finde dass sie sich nicht gerade nett ausdrücken! Ich wohne seit 16 in Bingen! Ich finde es echt eine frechheit von Ihnen so etwas zu schreiben! Bitte um Rückmeldung!
    MFG Marina Hechler

  3. Martin (Linkerhand) Sagt:

    Wenn ich mich auch nicht so nett ausgedrückt habe - sicher hat Bingen nette Stellen oder geile Seiten … Aber das Schnitzel im Karstadt-Restaurant war … naja …

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