Zuviele Briefe für die kleine Post

Im Zug von Boppard nach Buchholz habe ich ungelogen schon mal nichts bezahlt, weil der Schaffner keine Fahrkarten hatte. Das ist mehreren Leuten passiert, und so entstand das Gerücht, auf diese Weise wolle die Bahn die Strecke allmählich austrocknen.
Wohl nicht, wie es aussieht.
Aber bei der Post geht es so zu: Der Verein Solwodi verschickt 12000 Rundbriefe, die Postfilliale in Bad Salzig jedoch darf täglich nur eine kleine Höchstmenge annehmen, und sogar die nächstgrößere Poststelle in Boppard nur 5000. (Nach einem Leserbrief von Lea Ackermann in “Rund um Boppard”)
Das ist die Kundennähe des privatisierten Unternehmens.
(Das übrigens auf seiner Internetseite seinen deutschsprachigen Kunden folgendes anbietet: eShipping, Mailing Factory, eSolutions, Same Day, Time definite, Day definite, Freight, Fulfilment / Express Logistics, Services, Supply Chain Management, Packagingservice … Wenn schon nicht das Sprachempfinden, dann sollte vielleicht wenigstens der Verbraucherschutz hier eingreifen.)

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