Ohrfeige für Oettinger

Was für ein Unterschied. Gerade läuft im Südwestfernsehen eine belanglose Reportage über ein Dorf im Elsass, eine Aneinanderreihung von Oberflächlichkeiten, weichgespült mit Akkordeonmusik.
Die lass ich auch nur laufen, weil ich hängen geblieben bin. Vorher lief ein spritziges Fernsehfeature über die bedrohte deutsche Sprache. Baden-Württembergs (”Wir können alles außer Hochdeutsch”) Ministerpräsident Oettinger erklärte da allen Ernstes Deutsch zur folkloristischen Sprache für Volksfeste und Kegelclubs.
Der intelligent argumentierende Didi Hallervorden gab die richtige Antwort: Wäre er dabei gewesen, gäbe es nun eine Ohrfeigen-Affäre.
Irgendwie passt der Film über das Elsass dann aber doch. Denn dort haben wir heute schon sprachliche Verhältnisse, wie Oettinger sie sich für das Deutschland von morgen vorstellt: Etwas Dialekt für den Hausgebrauch und Französisch (im Elsass) bzw. Englisch (in Deutschland) für - ja, wofür eigentlich?

4 Antworten zu “Ohrfeige für Oettinger”

  1. Linkerhand » Blog Archive » Oettinger Sagt:

    [...] und darf darum weiter Unsinn aller Art verbreiten. Wollte er neulich die deutsche Sprache fast ganz abschaffen, hat er jetzt von der Deutsch-auf-dem-Schulhof-Diskussion gehört und sich für allgemeine Deut [...]

  2. Linkerhand » Blog Archive » Und was macht Oettinger? Sagt:

    [...] päter staatlich badisches Kulturgut in Privatbesitz übernehmen. Und was macht Dummkopf und Kulturbanause Oettinger? Tja, was macht er? Verscherbelt badisches Kulturgut …

    [...]

  3. Linkerhand » Blog Archive » in Dietzenbach Sagt:

    [...]

    in Dietzenbach

    In einer Partei, in der Geistesgrößen* wie Öttinger die deutsche Sprache aus Universität und Arbeitswelt verbannen wollen, damit wir Deutschen in vorauseilender kultu [...]

  4. Linkerhand » Blog Archive » Oettinger: Kalkulierte Lügen Sagt:

    [...] n Nazi, jedenfalls viel weniger als Filbinger, sondern ein Opportunist. So will er mal die deutsche Sprache aus Universität und Industrie verbannen und anderntags zur Pflicht auf dem Schulhof machen. Seine [...]

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