Jugendliteraturpreis an deutsche Autoren? Geht doch!

Diese Nachlese zum Jugendliteraturpreis wollte ich mir eigentlich verkneifen, denn es kommt bei manchen vielleicht nicht so gut an. Aber gerade kam der Newsletter der Frankfurter Buchmesse und hat mich dran erinnert. Also was soll’s. Jedenfalls hätte ich mich mit Jens Rassmus gefreut, wenn das Bilderbuch vom Zapperdockel (das auf der Auswahlliste stand) den Jugendliteraturpreis bekommen hätte. Aber schon vorher habe ich geahnt, dass der chinesische Konkurrent das Rennen macht.
In Deutschland funktioniert es nämlich getreu dem Motto mit dem Philosophen im eigenen Vaterland, deutsche Titel sind bei diesem Preis oft etwas schwächer vertreten. Der Kinderbuchpreis geht traditionell an Dänen oder Niederländer natürlich an die besten Autoren der Welt - schon schade, dass zum Beispiel Karla Schneider, die auch mal den Preis knapp nicht bekommen hat, keine Niederländerin ist nicht dazugehört. Dieses Jahr war für unsere Landsleute nur die Krone fürs beste Sachbuch drin.
Oder? Stimmt das überhaupt? Wer sind denn die Schelme Victor Caspak und Yves Lannois, die 2005 in der Rubrik Kinderbuch gewonnen haben? Waschechte Kanadier?!

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