Aktiv war ich in den letzten Monaten nicht - jedenfalls nicht als Blogger … Und dann war wegen Providerwechsel das Blog kurzfristig ganz abgeschaltet. Das wenigstens soll nicht so bleiben. Hier ist es wieder - vorläufig in anderem Layout, denn aus Sicherheitsgründen habe ich die Gelegenheit genutzt und die Wordpress-Version aktualisiert. Das musste sein, aber die Layoutanpassung ist weder einfach noch dringend. Leider sind dabei anscheinend auch die Kommentare der letzten zwei drei Monate verschwunden. Das ist nicht so schön, aber nun nicht mehr zu ändern.
Vom Frankfurter Taxiblogger habe ich ein “Stöckchen” bekommen (so heißt unter Bloggern ein Kettenbrief). Ausnahmsweise will ich mal zur Verbreitung beitragen:
Es gibt folgende Regeln:
* Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
* Schlage Seite 123 auf.
* Suche den fünften Satz auf der Seite.
* Poste die nächsten drei Sätze.
* Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.
Also, das Buch in meiner Nähe ist”Romantik” von Rüdiger Safranski, die drei Sätze sind diese:
Erst das Christentum hat jene Weltrevolution der Seele bewirkt, die es ihr erlaubt, im Bedrohlichen das Verheißungsvolle zu entdecken. Christus ist dem vom Tode geängstigten Menschengeschlecht vorangegangen, durch Tod und Nacht und Auferstehung. Seitdem könnte der Tod seinen Stachel verloren haben, vorausgesetzt man glaubt an die Magie von Kreuz und Auferstehung.
Alles klar? Weil er so schön kurz und erhellend ist, schreibe ich den nächsten Satz noch dazu:
Glaubt Novalis wirklich daran?
Und ich werfe das Stöckchen weiter an folgende sicher nicht “buchfernen” Blogger: Buchhändleralltag, Bublo, Axel, Christiane und Pieronymus. (Was muss ich machen, damit die das auch merken?)
Acrobat Reader ist ein fieses fettes Programm zum Lesen von PDF-Dokumenten. Es braucht jede Menge Speicherplatz und lähmt auch stärkere Rechner. Dazu kommen langsamer Seitenaufbau und Sicherheitslücken … Es gibt genug Gründe, das Programm von der Festplatte zu schmeißen.
Hier erneut ein paar nützliche Programme und eine Alternative zu Adobe Acrobat Reader.
Sehr komplexes Programm zur Literaturverwaltung und Gliederung der Gedanken. Leider lassen sich Programme zur Archivierung von Webseiten (s.u.) nicht integrieren. Ansonsten hervorragend! In der Grundversion (bis zu 100 Literaturangaben je Projekt) Freeware.
Firefoxerweiterung, ermöglicht das gezielte Blocken oder Zulassen von Scripts. So kann man sicher surfen und trotzdem bei Bedarf alle gewünschten Funktionen einer Seite nutzen. Sehr zu empfehlen! Freeware.
Neulich habe ich berichtet, wie ein Briefmarkenautomat und sogar eine ganze Postfiliale von einem Tag auf den anderen verschwunden sind. Früher hieß es freudig: “Die Post ist da!”, heute bekommt man nicht selten ein trauriges “Die Post ist weg!” zu hören.
Nach eigenen Angaben reduziert die Post ihre Filialen nicht.
Sie verwandeln sich, und so soll es demnächst auch in Boppard kommen, in Schalter irgendwo in einem Supermarkt.
Auch die Hochhäuser aus den 50ern haben ihren Charme, hoffentlich bleibt wenigstens das in der Fahrgasse erhalten.
Übrigens von der Konstabler Wache aus ein lohnenswerter Weg an der Staufenmauer vorbei in Richtung Sachsenhausen, zunächst ein paar Galerien (zur Zeit hervorzuheben: Johannes Grützke bei Maurer), dann auf der anderen Mainseite die Brückenstraße mit interessanten Geschäften und dem Café Waldschlösschen.
Gestern war ich im Kinderfilm (FSK ab 6) “Kleinohrhasen” und war wirklich überrascht. Da ist von fi… bu… und bla… die Rede, es geht sehr ausführlich um Oralsex in Theorie und Praxis, es wird gepöbelt, der Stinkefinger gezeigt… Mehr als 3 Millionen Leute haben den Film gesehen, ich brauche also vielen nicht viel zu erläutern.
Auch Birgit Goelnich hat den Film gesehen. Birgit Goehlnich ist von der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft), und sie lobt die kindgerechte Geschichte, die in einer ebenso kindgerechten Umgebung spiele, dazu die Kindergärtnerinnen im Film als sehr positiv dargestellte Identifikationsfiguren … (1)
Und laut Stephanie Homburger, Sprecherin der FSK, will und kann die FSK die Eltern nicht aus der Pflicht nehmen, sich vorab mit den Filminhalten auseinanderzusetzen, die sie ihren Kindern zugänglich machen. (2)
Mit anderen Worten: Eltern sollen sich die Filme zunächst selbst anschauen und sich selbst ein Urteil bilden. Und dann in Begleitung der Kleinen noch mal Eintritt zahlen.
Also ist die FSK überflüssig?
Das ist sie wirklich. Soweit es um Jugendschutz geht, brauchen wir keine freiwillige Selbstkontrolle der Industrie, die weder bei Filmen noch bei Computerspielen funktioniert, sondern Kontrolle.
Angeblich schreibt die junge Zahnärztin Dr. Katja Kessler die lyrischen Bildunterschriften zu den nackten Mädchen auf der Titelseite von BILD. Aber wie kam es überhaupt zu diesen Fotos auf der ersten Seite?
Es war in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Die Telefonverbindungen ins Ausland waren katastrophal. Der BILD-Chefredakteur machte gerade Urlaub an der Costa Brava, der Vize daheim erhielt die telefonische Anweisung: “Mach eine runde Titelgeschichte!” Kein Wunder bei all dem Knacken und Rauschen im Hörer, dass der Vize was falsch verstand. Er hörte: “Mach eine bunte Tittengeschichte!”
Naja.
So fing es an.
Das war schön!
Wer jemals versucht hat eine Blogsoftware wie Wordpress an das Layout der eigenen Homepage anzupassen, weiß wohl, wovon ich rede: Es ist nervig. Es gibt unzählige sogenannte “Themes”, für die wir den Erstellern, die sich Mühe gemacht haben, danken, die aber nur erforderlich sind, weil die ganze Sache schon vom Ansatz her falsch läuft.
Richtig wäre eine Template-basierte Installation. Da bräuchte man nur in das vorhandene Layout ein paar Codes einzufügen - und fertig.
Sowas geht und sowas gibt es. Gerade habe ich podblogger installiert und kann nun einen podcast anbieten. Das hat nicht ganz einen Tag gedauert, Layout inklusive.
Das hat echt Spaß gemacht!
Wordpress dagegen lässt sich nur anpassen durch nerviges Gefummel im html- und php-Code. Nutzerfreundlich ist das nicht. Und Spaß macht es schon gar nicht.